FAQ


1) Warum solltest du dieses Buch lesen? 


Es gibt drei Arten von Studierenden:

  • Diejenigen, die nach dem Studium verzweifelt einen Job suchen 
  • Diejenigen, die einen Job annehmen, auf den sie keine Lust haben 
  • Diejenigen, die sich aussuchen können, wo sie arbeiten 


Wenn du zur dritten Gruppe gehören willst, ist dieses Buch für dich.


2) Wie wichtig ist "Vitamin B" bei der Jobsuche?
Der Arbeitsmarkt ist kein Supermarkt, sondern gleicht vielmehr einer Auktion. Der Bewerber, der sich zum Bewerbungsgespräch am besten präsentiert, gewinnt.

Fakt ist, dass in 2 von 5 Fällen eine Stelle durch Beziehungen vergeben wird. Zu diesem Ergebnis kommen unterschiedliche Studien, unter anderem die Studien des wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, sowie das Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation.
 
3) Für wen ist dieses Buch?

Für Studierende, die: 

  •  direkt nach dem Studium durchstarten wollen 
  •  nicht einen "Null Acht Fünfzehn"Job annehmen wollen 
  •  sich aussuchen möchten, wo sie arbeiten


In diesem Buch erhältst du Tools für die Anwendung während des Studiums. Wer sich bereits am Ende des Studiums befindet, kann noch immer auf den Zug aufspringen. Denn dieser Zug fährt täglich ab. Wer allerdings später abfährt, der kommt auch später an. Es ist dennoch besser, später anzukommen, als das Ziel zu verpassen.
 
4. Verlängert sich dein Studium durch Vitamin B?
Sofern du dein Studium wegen eines hervorragenden Jobangebots nicht abbrichst, wirst du es auch in der Regelstudienzeit beenden.

5. Wird ein Numerus Clausus vorausgesetzt?
Nein, keine Sorge. Nur sehr wenige der High Professionals, die ich interviewte, hatten überdurchschnittlich gute Leistungen an der Universität erbracht. Ihre Eltern waren keine Professoren in Harvard und heißen auch nicht Einstein mit Nachnamen.

6. Ist dieses Buch für Studierende aller Fachrichtungen?

Ja, das Buch ist für Studierende aller Fachrichtungen geeignet. Besonders wertvoll ist es für diejenigen, die in einem stark umkämpften Bereich Fuß fassen wollen.

Doch am Ende geht es nicht darum, wer was studiert. Die eigentliche Frage ist eher: Willst du dir nach dem Studium aussuchen, wo du arbeitest – oder darauf warten, dass dich jemand auswählt? 

Die Inhalte und Beispiele sind wirtschaftlich geprägt und stammen aus der Branche, aus der ich komme. Aber keine Sorge: Du brauchst dafür kein wirtschaftliches Vorwissen.


 
7. Wieso bin ich mir sicher, dass es auch bei dir klappt?

Du benötigst hierfür keine besondere Gabe. Es ist wie beim Aufbau eines Regals. Im Grunde ist das einfach. Man geht hierbei Schritt für Schritt vor, so wie es in der Anleitung steht. 

Und trotzdem scheitern viele daran - warum? Nicht weil sie zwei linke Hände haben. In den meisten Fällen ist die Anleitung einfach nur extrem schlecht geschrieben.

Genau so ist es auch beim Aufbau von Kontakten und Beziehungen. 

Mit der richtigen Anleitung funktioniert es.


Der einzige Unterschied:
Der eine ist etwas schneller, der andere braucht etwas länger.
Aber am Ende kommen beide ans Ziel.

8. Was sagen andere zu diesem Thema?

 "Kontakte schaden im Leben nur den Leuten, die keine haben" meint Roman Babick, User Insights Manager im Bereich e-Mobility von Volkwagen. Diese Kontakte oder Netzwerke gilt es so früh wie möglich über diverse studentische Netzwerkinitiativen aufzubauen, wie zum Beispiel über den BDSU (Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e. V.). Ein persönliches Netzwerk hilft später immens im Job und auch bei der späteren Karriereplanung oder anstehenden Jobwechseln.

 Generell sind klassische Vorstellungsgespräche immer eine sehr künstliche Situation, welche bei Bewerbern oft ein mulmiges Gefühl verursachen. Aus der Erfahrung heraus war es oft so, dass man die interessanten Jobs überwiegend über persönliche Kontakte oder das eigene Netzwerk angeboten bekommen hat. Dadurch bekam man oft ein besseres Gefühl für den zukünftigen Tätigkeitsbereich und das Arbeitsumfeld. Durch ein klassische Vorstellungsgespräch lässt sich das schwer einschätzen."

9. Etwas, das ich dir noch sagen möchte: 

Ich wünsche mir, dass du dir starke Kontakte aufbaust und interessante Menschen kennenlernst. Dich vom Arbeitsmarkt unabhängiger machst und in Zukunft immer wieder selbst entscheiden kannst, wo du arbeiten möchtest. Dass du Teil eines Teams bist, das dir wirklich gefällt – und dein Geld mit Tätigkeiten verdienst, die dir Spaß machen. 

Denn am Ende gilt:
Beziehungen sind in fünf Jahren hundertmal mehr wert als eine 1,7 auf dem Zeugnis, nach der später niemand mehr fragt.